Doris Fitschen war nicht nur eine Fußball-Legende, sondern auch ein Mensch, der Mut und Leidenschaft verkörperte. In diesem Beitrag erfährst du alles über ihr Leben, ihre Partnerin, ihre Familie und warum sie bis heute als Vorbild gilt.

Wer war Doris Fitschen?
Doris Fitschen spielte von 1986 bis 2001 in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Sie gewann als Kapitänin die Europameisterschaft 1989 und wurde später Managerin des Teams. Doch ihr Leben war auch von privaten Herausforderungen und einem schweren Kampf gegen Krebs geprägt.
Ihre Karriere im Überblick
Jahr | Ereignis |
---|---|
1986 | Debüt in der Nationalmannschaft |
1989 | EM-Sieg in Deutschland |
2001 | Karriereende als Spielerin |
2009–2016 | Managerin der Frauen-Nationalmannschaft |
2016 | Olympia-Gold als Managerin |
Quelle: DFB
Doris Fitschens Privatleben: Partnerin und Familie
Doris Fitschen lebte offen als queere Frau. Sie hatte eine langjährige Partnerin und ein Kind. Über einen Ehemann wurde nie berichtet, da sie in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebte. Trotz ihrer Bekanntheit schützte sie ihre Privatsphäre und sprach erst spät öffentlich über ihre Krankheit.
In Interviews betonte sie, wie wichtig ihr Familie und Fußball waren:
„Fußball war mein Leben, aber meine Familie gab mir die Kraft, auch in schweren Zeiten weiterzumachen.“
Mehr dazu: Queer.de
Der Kampf gegen den Knochenkrebs
2019 bekam Doris Fitschen die Diagnose Osteosarkom – ein seltener Knochentumor. Sie kämpfte mit Chemotherapie und einer Titanprothese im Arm. Trotz Schmerzen arbeitete sie weiter für den DFB und motivierte andere mit ihrer positiven Einstellung.
Symptome, die sie hatte:
- Starke Schmerzen im Oberarm
- Schwellungen, die nicht verschwanden
Ihre Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, auf den Körper zu hören. Mehr Infos: Merkur.de
Warum ist Doris Fitschen so besonders?
1. Pionierin des Frauenfußballs
Sie half, den Frauenfußball in Deutschland bekannt zu machen. Als Managerin sorgte sie für Olympia-Gold 2016.
2. Vorbild für LGBTQ+
Doris lebte offen ihre Sexualität und zeigte: Erfolg und Liebe sind unabhängig von Geschlecht oder Normen.
3. Mut im Krebskampf
Ihr öffentlicher Umgang mit der Krankheit machte vielen Betroffenen Hoffnung.
Wie reagierte der DFB auf ihren Tod?
Der Deutsche Fußball-Bund nannte sie eine „Ikone des Frauenfußballs“. DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich sagte:
„Doris war eine Kämpferin, die selbst in dunklen Stunden nie den Humor verlor.“
Ihr Projekt „Frauen im Fußball“ wird fortgesetzt, um mehr Mädchen für den Sport zu begeistern.
Mehr Würdigungen: Sportschau
Was können wir von Doris lernen?
- Gib niemals auf: Ob als Spielerin oder im Krebskampf – Doris zeigte Durchhaltevermögen.
- Sei authentisch: Sie lebte, wie sie war, ohne sich zu verstellen.
- Engagiere dich: Auch nach der Karriere setzte sie sich für andere ein.